Presse
10.02.2017, 12:00 Uhr | Übersicht | Drucken
Auto- und Radverkehr nicht gegeneinander ausspielen!
MdB Norbert Barthle zur Diskussion um einen Radweg entlang der B 298


Zur aktuellen Diskussion über den Bau eines Radwegs entlang der B 298 zwischen Gmünd und Mutlangen erklärt der heimische Bundestagsabgeordnete und Verkehrsstaatssekretär Norbert Barthle:


"Der Radverkehr hat Zukunft, gerade auch bei uns. Immer mehr Bürger nutzen das Rad im Alltag und dank der zunehmenden Verbreitung von Elektrofahrrädern wird das Radeln in bergigen Gegenden immer komfortabler. Eine Verbindung für den Radverkehr entlang der B 298 zu schaffen, ist eine gute Idee. Als Verkehrsstaatssekretär bin ich in Berlin für die Radverkehrsförderung zuständig und wir investieren jedes Jahr rund 100 Millionen Euro für den Radwegebau entlang von Bundestraßen.

Allerdings brauchen wir an der schon jetzt ständig überlasteten B 298 nicht weniger Fahrstreifen, sondern mehr. Ziel muss es also sein, die Bundesstraße zugunsten der Radfahrer und der Autofahrer auszubauen. Der Vorschlag der Jungen Union ist daher richtig. Ein Rückbau zulasten des Auto bringt dagegen niemandem Verbesserungen, im Gegenteil: Es werden die verschiedenen Verkehrsarten gegeneinander ausgespielt. Das ist der falsche Weg. Wir wollen stattdessen ein gutes Miteinander von Autofahrern und Radlern im Straßenverkehr.

Die Lösung könnte ein vierstreifiger Ausbau der Straße plus ein eigener Fahrstreifen für den Radverkehr sein, der nicht zwingend unmittelbar neben der B 298 verlaufen muss. Das erhöht zugleich die Verkehrssicherheit. Also: Ausbauen statt abbauen – das hilft allen Bürgern, die die B 298 nutzen."

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